victoriastadt.de
KIEZ
Aktuelles
Gebiet
Kiezleben
Geschichte
Betroffenenvertretung
PROJEKTE
Bauen und Umfeld
Kunst und Kultur
Arbeit und Soziales
Förderprgramme
SERVICE
Branchenbuch
Marktplatz
Adressbuch
Terminkalender
Startseite
   
 
   
   
   
 
   
   
   
Stuckelement in der Pfarrstraße
das web-portal für den kiez
 
 
zurück zur Übersicht

Pendelsäulen: Standortfrage geklärt

21. April 2004

Der erste Schritt zum Erhalt der denkmalgeschützten Pendelsäulen der Stadthausbrücke ist getan. Die Anwohnerinitative hat sich mit Behördenvertretern auf einen möglichen künftigen Standort der gusseisernen Schmuckstücke verständigt.

Zahlreiche Vorschläge standen zur Debatte

Es war nicht ganz einfach, alle Interessen unter einen Hut zu bringen. Doch bereits auf dem dritten Treffen der Anwohnerinitiative mit den Fachbehörden konnte man sich auf einen Standort in der Grünfläche Ecke Stadthaus-, Türrschmidtstraße einigen. Die Säulen sollen dort direkt an der Kreuzung in einer Doppelreihe in Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufgestellt werden. Sie bilden dann die Grenze zwischen Fußweg und Grünfläche und stehen in einer Flucht mit der Grünanlage.

 
Grünfläche Ecke Stadthaus-; Türrschmidtstr.

Grünfläche Ecke Stadthaus-, Türrschmidtstraße: Hier sollen das "Denkmal für ein Denkmal" seinen Platz finden

 

Diese Lösung hat zwei entscheidende Vorteile: Zum einen sind die Säulen im Straßenraum sehr gut sichtbar, zum anderen muss nicht in die Gestaltung der Grünfläche eingegriffen werden. Dieser Teil des kleinen Parkes ist bislang nicht gestaltet und wird zur Zeit noch für Maßnahmen zur Bodenreinigung genutzt.

Noch kurz vor der Entscheidung für diesen Standort war eine ganz andere Variante favorisiert worden. Die Säulen sollten die Stadthausstraße nahe der Kreuzung zur Türrschmidtstraße „überbauen“ und auf der einen Seite in der Fassade des künftigen Stadthauses verankert werden. Der Hintergrund dieser Idee: Die Stadthausstraße war an dieser Stelle bis Februar 1945 mit dem ehemaligen Stadthaus überbaut. Die Aufstellung der Säulen als Überbau sollte an die historische Situation erinnern.

Dieser Vorschlag musste aber letztlich fallen gelassen werden. Der Immobilienservice des Bezirkes war mit dieser Lösung nicht einverstanden. Die Planungsleistungen für die denkmalgerechte Grundinstandsetzung des Stadthauses seien weit fortgeschritten, Änderungen im jetzigen Planungsstadium würden zu Mehrkosten und unvertretbaren Verzügen führen.

zum Seitenanfang

Und die Kosten ?

Zur Zeit wird geprüft, wie hoch die Kosten für den „Umzug", die Instandsetzung, die Errichtung der Konstruktion sowie die Unterhaltung der Säulen sein werden. Die Arbeitsgemeinschaft Wohnstatt und Machleidt, Sanierungsbeauftragte für den Kiez, hat sich bereit erklärt, in Absprache mit Professor Deiters eine grobe Kostenschätzung zu erarbeiten. Professor Deiters ist von der Bahn AG mit einem denkmalpflegerischen Gutachten zur Stadthausbrücke beauftragt und möchte den nun erarbeiteten Lösungsvorschlag in seine Stellungnahme einfließen lassen.

Ungeklärt ist weiterhin, wie das Projekt finanziert werden kann. Die Initiative hofft, die anfallenden Kosten durch ein starkes Bürgerengagement sowie die Unterstützung von Auszubildenden bei der Realisierung der Projektidee reduzieren zu können.

Die Baumaßnahmen an der Stadthausbrücke werden voraussichtlich im September 2004 mit dem Rück- und dem Neubau der Brückenstützwände beginnen. Im Frühjahr 2005 folgt dann der Abbruch der gut einhundert Jahre alten Brücke.

Weitere Informationen zum Thema Pendelsäulen finden Sie in der Rubrik PROJEKTE Kunst & Kultur.



zum Seitenanfang
zurück zur Übersicht
zur Druckversion




historische Leuchte am Tuchollaplatz