victoriastadt.de
KIEZ
Aktuelles
Gebiet
Kiezleben
Geschichte
Betroffenenvertretung
PROJEKTE
Bauen und Umfeld
Kunst und Kultur
Arbeit und Soziales
Förderprgramme
SERVICE
Branchenbuch
Marktplatz
Adressbuch
Terminkalender
Startseite
   
 
   
   
   
 
   
   
   
Stuckelement in der Pfarrstraße
das web-portal für den kiez
 
 
zurück zur Übersicht

Betroffenenvertretung erarbeitet Vorschläge zur Verkehrsberuhigung

20. November 2004

Stau im Kiez, ein alltägliches Bild. Der Durchgangsverkehr in der Victoriastadt nimmt immer mehr zu, besonders die Pfarr- und die Türrschmidtstraße sind stark belastet. Die Betroffenenvertretung hat nun die Diskussion über ein Konzept zur Einschränkung des fließenden Verkehrs erneut entfacht.

Durchfahrt verboten

Wie bleibt der Durchgangsverkehr außen vor? Indem man die Zufahrt zum Kiez erschwert! Nach den Vorstellungen der Betroffenenvertretung sollen die Zufahrtsmöglichkeiten in die Victoriaststadt eingeschränkt werden:

  • Die Einfahrten von der Schulze-Boysen-Straße in die nördliche Pfarrstraße sowie von der Marktstraße / Karlshorster Straße in die südliche Pfarrstraße werden gesperrt.
  • Außerdem soll es nicht mehr möglich sein, von der Nöldnerstraße in die Stadthausstraße abzubiegen.
  • Schließlich plädiert die Betroffenenvertretung dafür, auch die Einfahrt von der Marktstraße in die Türrschmidtstraße zu untersagen.

Es wird also künftig nur noch zwei Einfahrmöglichkeiten in den Kiez geben: von der Schreiberhauer- in die Kaskelstraße und von der Karlshorster- in die Türrschmidtstraße. Die Victoriastadt wird so für „Durchstarter“ gänzlich unattraktiv.

zum Seitenanfang

Ausfahrt erlaubt

Gleichzeitig soll es jedoch möglich sein, an allen gesperrten Einfahrten den Kiez zu verlassen. Allerdings soll es nach den Vorstellungen der Betroffenenvertretung auch hier Einschränkungen geben. So kann auch weiterhin von der südlichen Pfarrstraße nur rechts in die Marktstraße abgebogen werden. Wer aus der Türrschmidtstraße kommt, darf nur geradeaus in die Marktstraße fahren und aus der nördlichen Pfarrstraße soll nur noch geradeaus in Richtung Schulze-Boysen-Straße gefahren werden dürfen.

zum Seitenanfang

Mehr Sicherheit

Die Straßen in der Victoriastadt müssen aber auch sicherer werden. Die Betroffenenvertretung setzt sich dafür ein, in beiden Hälften der Pfarrstraße sowie in der Türrschmidtstraße Fußgängerüberwege einzurichten. Außerdem sollen hier Aufpflasterungen die Autofahrer dazu bewegen, die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30 km/h einzuhalten.

Mehr Sicherheit ist auch an der Kreuzung Hauffstraße / Pfarrstraße nötig. Hier kommt es regelmäßig zu Missverständnissen über die Vorfahrtsregelung. Zwar ist an der nördlichen Ausfahrt der Pfarrstraße inzwischen ein „Vorfahrt gewähren“-Schild aufgestellt worden. Für die Autofahrer, die aus der Schreiberhauer Straße kommen, ist die Situation jedoch auch weiterhin unübersichtlich. Abhilfe würde hier ein Vorfahrtsschild schaffen.

Weitere Ideen sind gefragt

Die Vorschläge der Betroffenenvertretung sind als Grundlage für weitere Diskussionen zu verstehen. Sie sind auch nur der Anfang: Probleme bereitet nicht nur der fließende Verkehr, auch der ruhende Verkehr ist ein Thema, mit dem sich die Betroffenenvertretung noch beschäftigen wird.

Im Februar soll es eine Diskussionsrunde mit Anwohnern, Vertretern des Bezirksamtes und der Betroffenenvertretung geben.



zum Seitenanfang
zurück zur Übersicht
zur Druckversion



historische Leuchte am Tuchollaplatz